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AutoTrust4IoT – Sichere & automatisierte IoT-Integration

Wir erforschen wie sich industrielle IoT-Geräte sicher und weitgehend automatisiert in bestehende Netzwerke integrieren lassen – durch vertrauenswürdige digitale Identitäten und standardübergreifende Sicherheitsmechanismen.
AutoTrust4IoT wird im Rahmen des Förderprogramms Startup Secure II durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Motivation

Mit der zunehmenden Vernetzung von Maschinen, Sensoren und Anlagen im Industrial Internet of Things (IIoT) wächst die Angriffsfläche für Cyberattacken erheblich. Gleichzeitig erfolgt die sichere Inbetriebnahme neuer Geräte in vielen Unternehmen noch manuell, zeitaufwendig und fehleranfällig. Fehlkonfigurationen und unsichere Prozesse gefährden Produktionsanlagen, Energieinfrastrukturen und ganze Lieferketten. Steigende regulatorische Anforderungen – etwa durch NIS2 oder den Cyber Resilience Act – erhöhen zusätzlich den Handlungsdruck. Es braucht daher eine herstellerunabhängige, einfach nutzbare und zugleich hochsichere Lösung für die automatisierte Geräteintegration.

Ziele und Vorgehen

AutoTrust4IoT erforscht, wie industrielle IoT-Geräte sicher, weitgehend automatisiert und ohne tiefgehendes IT-Sicherheitswissen in bestehende Netzwerke eingebunden werden können – auch in komplexen und besonders geschützten Umgebungen. Kern des Projekts ist die Entwicklung eines offenen Sicherheitskonzepts, das unterschiedliche technische Standards miteinander verbindet und digitale Geräteidentitäten über Unternehmens- und Lieferketten hinweg vertrauenswürdig übertragbar macht.
Die erarbeiteten Konzepte werden wissenschaftlich analysiert, technisch evaluiert und in einer Laborumgebung verprobt. Ergänzend werden Fragen der Benutzerfreundlichkeit, langfristigen Kryptografie-Sicherheit sowie der Integration in bestehende Sicherheits- und Netzwerkstrukturen untersucht.

Innovationen und Perspektiven

Die Innovation liegt in einem echten „Zero-Touch“-Ansatz: Geräte können ohne manuelle Konfiguration und ohne physischen Zugriff sicher in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wird ein interoperables Vertrauensmodell geschaffen, das Abhängigkeiten von einzelnen Standards und Lösungen reduziert sowie europäische Sicherheitsanforderungen berücksichtigt.
AutoTrust4IoT stärkt damit die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten, senkt Integrations- und Betriebskosten und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Langfristig trägt das Projekt zum Aufbau einer offenen, souveränen und zukunftsfähigen Sicherheitsinfrastruktur für vernetzte Industriegeräte in Europa bei.

Ihre Expertise ist gefragt! Mitmachen und an den Forschungsergebnissen partizipieren.

Im BMFTR-Forschungsprojekt AutoTrust4IoT sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Technologie über die zukünftige Absicherung vernetzter Komponenten. Ihre Praxiserfahrung fließt in einen Leitfaden und die Erforschung von Software-Toolings ein.

Ihr Mehrwert als Experte

Ergebnisbericht „Digitale Identitäten im Industrial IoT 2027“

Sie erhalten eine kompakte Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse aus den Industriegesprächen.

Demo-Zugang zum Tooling für ein interoperables Zero-Touch-Verfahren

AutoTrust4IoT erforscht die Interoperabilität Zero-Touch-Verfahren. Eine erste Version ist für Frühjahr 2027 geplant.

Austausch zu Zukunftsthemen

Sie diskutieren mit uns die Auswirkungen von KI, Post-Quanten-Kryptografie, CRA, NIS2 und neuen Industriestandards.

Eigene Anforderungen einbringen

Praxisanforderungen Ihres Unternehmens können bei der Entwicklung von Konzepten, Leitfaden und Tooling berücksichtigt werden.

Worüber möchten wir mit Ihnen sprechen?

Wie werden industrielle Komponenten heute identifiziert, in Infrastrukturen eingebunden und sicher verwaltet?

Wo entstehen manuelle Aufwände, Medienbrüche oder IT-Sicherheitsrisiken?

Welche Rolle spielen CRA, NIS2, IEC 62443 und andere IT-Sicherheitsstandards in Ihrer Praxis?

Welche Anforderungen entstehen durch KI-Anwendungen und Quantencomputing?

Wie müssen digitale Identitäten gestaltet sein, damit sie über Hersteller-, Betreiber- und Plattformgrenzen hinweg nutzbar sind?

Es sind keine Vorbereitungen erforderlich. Im Gespräch geht es ausdrücklich um Ihre praktische Einschätzung – nicht um technisch oder organisatorisch „richtige“ Antworten.

Ihr Gesprächspartner
Christoph Milder
Geschäftsführer

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Besuchen Sie uns auf der it-sa 2026!

Zero-Touch. Zero Trust. Volle Kontrolle.

27. - 29. Oktober

Nürnberg

Halle 6 I Stand 6-342

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