Herausforderungen bei der Einführung digitaler Identitäten im Industrial IoT
Herausforderungen bei der Einführung digitaler Identitäten im Industrial IoT
Herausforderungen bei der Einführung digitaler Identitäten im Industrial IoT
Warum die Umsetzung im Industrial IoT besonders anspruchsvoll ist
Herausforderung 1: Aufbau und Betrieb einer PKI im Industrial IoT
Damit ein Gerät eine vertrauenswürdige digitale Identität erhält, benötigt es ein digitales Zertifikat.
Dieses wird von einer Public-Key-Infrastruktur (PKI), der zentralen Vertrauensinstanz im Industrial IoT ausgestellt.
Konkret umfasst das:
Aufbau einer skalierbaren Zertifizierungsinfrastruktur
Integration in bestehende Systeme und Prozesse
Sicherstellung von Verfügbarkeit und Vertrauen
Der größte Aufwand entsteht dabei selten durch die PKI selbst, sondern durch ihre Integration in bestehende Abläufe.
Oft ist unklar, wer für Ausstellung, Erneuerung und Überwachung zuständig ist – genau hier entstehen Lücken im Betrieb.
Das führt zu zusätzlichem Abstimmungsaufwand zwischen IT und OT. Gleichzeitig steigt das Risiko von Fehlkonfigurationen im laufenden Betrieb.
Herausforderung 2: Rollout und Verteilung von Zertifikaten im Industrial IoT
Die größte Hürde entsteht oft schon beim ersten Schritt: Wie kommt die digitale Identität eigentlich auf das Gerät?
In vielen industriellen Umgebungen fehlen dafür automatisierte Prozesse.
Die Folge: Zertifikate müssen manuell auf Geräte aufgespielt werden.
Jedes Gerät muss einzeln konfiguriert werden
Der Prozess ist zeitaufwendig und fehleranfällig
Eine Skalierung über viele Geräte hinweg wird schwierig
Zertifikate werden einzeln installiert. Das ist ein Prozess, der bei größeren Anlagen mit mehreren hundert Geräten schnell Tage oder sogar Wochen dauern kann.
In einem typischen Projekt kann allein dieser Schritt den Rollout deutlich verzögern, insbesondere dann, wenn Produktionsunterbrechungen vermieden werden müssen.
Gerade bei industriellen Komponenten wie Sensoren fehlt oft die technische Grundlage, um diesen Prozess zu automatisieren.
Herausforderung 3: Unterschiedliche Systeme und fehlende Einheitlichkeit
Eine Maschine läuft auf einer älteren Linux-Version
Eine andere nutzt ein proprietäres System
Ein weiteres System basiert auf Windows
Herausforderung 4: Betrieb und Verwaltung digitaler Identitäten
Systeme müssen kontinuierlich prüfen, ob Zertifikate noch gültig sind
Kompromittierte Geräte müssen schnell erkannt und gesperrt werden
Änderungen und Abläufe müssen nachvollziehbar dokumentiert werden
Zusammenspiel der Herausforderungen
Hoher Zeitaufwand
Langsame Umsetzung
Steigende Risiken
Was für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend ist
Prozesse, mit denen Zertifikate automatisch auf Geräte gebracht und erneuert werden können
Klar definierte Verantwortlichkeiten für Ausstellung, Betrieb und Überwachung
Eine Integration, die auch mit bestehenden Anlagen und unterschiedlichen Systemen funktioniert
Lösungen, die ohne individuelle Anpassung für jedes einzelne Gerät auskommen
Fazit
- Warum die Umsetzung im Industrial IoT besonders anspruchsvoll ist
- Herausforderung 1: Aufbau und Betrieb einer PKI im Industrial IoT
- Herausforderung 2: Rollout und Verteilung von Zertifikaten im Industrial IoT
- Herausforderung 3: Unterschiedliche Systeme und fehlende Einheitlichkeit
- Herausforderung 4: Betrieb und Verwaltung digitaler Identitäten
- Zusammenspiel der Herausforderungen
- Was für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend ist
- Fazit